Institut für Lösungsorientiertes Malen

Kognitionen


Wer kennt nicht die zermürbenden, immer wiederkehrenden Gedanken: „Ich bin nicht gut genug“, „alle lehnen mich ab“, „nur wenn ich etwas leiste, bin ich liebenswert“, „die Anderen können es sowieso besser“ oder auch Sätze wie: „Ich muss immer freundlich und hilfsbereit sein“, „ich muss es allen recht machen“, „ich darf mich nicht gehen lassen“.

Oft bleiben solche Sätze bestehen, auch wenn eine Trauma bearbeitet, eine Beziehung geklärt ist. Sie müssen deshalb wie ein Symptom mit Metaphern separat behandelt werden.

In der Schulzeit hatte sich der Gedanke „ich bin allein“ gefestigt und quälte die Malende bis in ihr Erwachsenenleben, obwohl ihr heutiges Leben dieser Überzeugung nicht entsprach.
„Wenn der Gedanke: „Ich bin allein“ ein Schuhwerk wäre, was für eines wäre er dann?“



Diese Arbeit machte der Malenden ihre damalige Stimmung bewusst,  und sie erinnerte sich, dass es noch eine zweite negative Kognition gegeben hatte: „Ich bin ausgeliefert“. Auch sie wurde bearbeitet:



Danach konnte sie in Ruhe an diese Situationen in der Schule denken, und bereits durch die Erinnerung an die Bilder verschwand die Belastung.

(Siehe Egger/Merz: „Lösungsorientierte Maltherapie“ Huber Verlag 2013)