Institut für Lösungsorientiertes Malen

Forschung

Methode


1983 fielen uns in unserer therapeutischen Tätigkeit zwei bemerkenswerte Tatsachen auf. Wir stellten fest, dass das Malen eines einfachen, konkreten Bildes die vom Klienten empfundene Belastung spürbar reduzierte (Stressreduktion). diese Entdeckung begannen wir aktiv einzusetzen, indem wir die empfundene Belastung mittels einer Metapher in ein Bild transformierten. Wir fragten: «Wenn das, was du jetzt spürst, eine geometrische Form (oder Blume, Frucht, etc.) wäre, was wäre es dann für eine?» Dieses vorgestellte Bild wurde dann gemalt.
Im weiteren entdeckten wir, dass bei traumatisierten Menschen das Malen des belastenden Erinnerungsbildes («Was hast du genau gesehen?») eine spürbare und anhaltende Reduktion der Belastung brachte. 
Diese ersten Ansätze entwickelten wir in Kleingruppen und im Einzelsetting weiter. Die Erfolge ermutigten uns, ab 1995 LOM® - Lösungsorientiertes Malen auch als Ausbildung für KunsttherapeutInnen, PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen anzubieten.
Um die Wirkung zu kontrollieren, wurde schon ganz zu Beginn die subjektiv spürbare Belastung am Anfang und am Ende der Behandlung und einige Monate später zur Nachkontrolle erneut erhoben. Diese Einschätzungen ermöglichten uns eine stete Anpassung und Verbesserung der Methode. Seit 1999 werden die zu behandelnden Probleme und die Einschätzungen systematisch in einer Datenbank erfasst. Diese Datenbank wurde von im LOM ausgebildeten Kunst- und PsychotherapeutInnen, die in eigener Praxis, in Tageskliniken oder psychiatrischen Kliniken in Kleingruppen (3-6 Personen) - oder im Einzelsetting arbeiten erweitert. Diese Stichprobe umfasst inzwischen 943 Fälle. Die Resultate wurden von Herrn Prof. Alexander Grob von der Uni Basel berechnet.

   Forschungsresulatate