Institut für Lösungsorientiertes Malen

Beziehung


Beziehungen haben eine grosse und  lebensnotwendige Bedeutung und es ist absolut verständlich, dass die Gefahr eines Beziehungsabbruchs bei den meisten Menschen mit Angst verbunden ist.

Im LOM® Lösungsorientierten Malen wird eine belastete Beziehung bearbeitet indem das Portrait der anderen Person gemalt wird. Indem dieses Portrait liebevoll und langsam gemalt wird, entsteht langsam ein neuer Bezug zur gemalten Person. Weitere Aufgaben ermöglichen Angst und Ärger zu verarbeiten und die Person für das was sie gegeben hat zu würdigen.
"Meine Mutter hatte mir öfters gesagt, dass sie mich liebt, dass sie mich braucht, dass ich ihre beste Freundin sei und sie totales Vertrauen in mich habe." Die Malende liebte ihre 94 jährige Mutter auch, war aber nicht im Stande ihre Gefühle mit Worten auszudrücken:"i ha di ganz fest gern und danke dir für alles , was du mir mitgä hesch uf mi Läbesweg." Obwohl es so einfach erschien, konnte sie es einfach nicht machen. Das belastetete sie sehr.
Das Portrait der Mutter wird gemalt.



Die Frau selber leidet unter vorwitziger Ungeduld, eine Eigenschaft die eigentlich eher zur Mutter als zu ihr selbst gehört. Diese Eigenschaft wird der Mutter mittels einer Metapher zurückgegeben: ein grünes Dreieck wird der Mutter auf den Oberkörper gemalt.



Die Mutter hat der Malenden viel Unterstützung gegeben. Dafür bekommt sie ein Geschenk, ein Buch über Mahatma Ghandi.



Nun fühlt sich die Malenden entlastet und wird ihrer Mutter sagen, was ihr schon so lange auf dem Herzen liegt.


(Siehe Egger/Merz: „Lösungsorientierte Maltherapie“ Huber Verlag 2013)